Grundsteuerreform 2022 – was ist zu tun

Veröffentlicht am 16.09.2022 in Presse

Bis 31.10. dieses Jahres müssen bekanntlich alle Grundstückseigentümer eine Erklärung abgeben, mit der der Grundsteuermessbetrag neu berechnet wird. Was dabei zu beachten ist, erläuterte der frühere Erste Stadtrat von Lampertheim, Jens Klingler bei einer öffentlichen Veranstaltung der SPD. Diese Erläuterungen stießen auf sehr großes Interesse der Bevölkerung, wie der überfüllte dafür vorgesehene Saal im Hotel Felix deutlich machte.   

Einleitend klärte er auf, dass die Grundsteuer gemäß einem Urteil des Bundesver-fassungsgerichts bundesweit bis 2025 reformiert werden muss. Die Unterlagen dafür haben die Betroffenen bereits im Januar und Ergänzungen dazu im Juni erhalten. Maßgebliche Daten dafür finden sich in der Regel vor allem im Kaufvertrag. Balkon und Terrasse gelten dabei zu 25% als Wohnfläche, Garage und Kellerräume werden nicht berücksichtigt. Ein Ausbau (z.B. Dachgeschoss oder Wintergarten) sollte angegeben werden, sofern dies nicht schon zu einem früheren Zeitpunkt geschehen ist. 

Er wies darauf hin, dass diese Reform aufkommensneutral bleiben soll. Es kann also durchaus sein, dass man nach dieser Reform weniger Grundsteuer zu zahlen hat als vorher. Die nächste Hauptveranlagung findet erst wieder 2036 statt.

Nach diesem Referat hatten viele Anwesende noch spezielle Fragen, die Klingler natürlich gerne beantwortete. Er wies aber auch darauf hin, dass das Finanzamt auch auf spezielle Fragen Antworten geben würde. 

„Das war eine sehr gelungene Veranstaltung, die vielen von uns neue Erkenntnisse gebracht hat“ bemerkte der SPD-Vorsitzende Jürgen Kaltwasser abschließend.

 
 

 

 

Jusos Bergstraße