Vom Fürstenlager zum Hochstädter Haus.

Veröffentlicht am 11.09.2019 in Presse

Im Rahmen seiner Sommertour besuchte der Vorsitzende der Bergsträsser SPD, Marius Schmidt, die Bensheimer Stadtteile Auerbach und Hochstädten. In lockerer Runde stand dabei ein Spaziergang vom Fürstenlager in Auerbach zum Hochstädter Haus in Hochstädten auf dem Programm. Mit von der Partie waren auch die Landtagsabgeordnete Karin Hartmann (Grasellenbach) sowie Stadtrat Norbert Bauer (Bensheim).

Am Ausgangspunkt, dem Parkplatz in der oberen Bachgasse Frühmess informierten die beiden Ortsbezirksvorsitzenden Jürgen Kaltwasser und Ralph Stühling über das anstehende Verfahren zur neuerlichen Prädikatisierung Auerbachs als Luftkurort sowie die prekäre Parksituation beim Fürstenlager, das sich längst zu einem bedeutenden Tourismusmagnet mit entsprechendem Besucherandrang bei fehlenden ausreichenden Parkmöglichkeiten entwickelt habe. Der damit verbundene Suchverkehr führe in Stoßzeiten immer wieder zu Beeinträchtigungen und damit Verärgerungen der Anwohner in der oberen Bachgasse und der nach Hochstädten weiterführenden Mühltalstraße. Zur Verbesserung dieser Situation verkehre seit Anfang August, zunächst für drei Monate befristet, an Sonn - und Feiertagen ein kostenloser Shuttlebus. Die Finanzierung teilten sich die Stadt Bensheim sowie die für das Fürstenlager zuständige Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten in Wiesbaden. Nach Auswertung der gewonnenen Erfahrungen müsse dann für das kommende Jahr über die weitere Vorgehensweise entschieden werden. Karin Hartmann sicherte ihre Unterstützung auf Landesebene zu.

In Hochstädten angekommen, stellte der stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins Heimatpflege und ehrenamtliche Geschäftsführer des dort betriebenen Dorfladens, Andreas Klemm, das Hochstädter Haus im Rahmen eines kleinen Rundganges vor. Mit einem Versammlungsraum für bis zu 200 Personen, Dorfcafe und Dorfladen stelle diese Gemeinschaftseinrichtung in der ehemaligen denkmalgeschützten Kantine des früheren Marmoritwerkes einen Mittelpunkt des dörflichen Lebens dar.

Marius Schmidt zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Hochstädter Bürger und seiner Vereine, die Kreativität und Leistungsvermögen auch in der Vergangenheit bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt hätten. Beim abschließenden Umtrunk auf der Terrasse des Dorfcafes wurde die Bedeutung des Dorfladens für die örtliche Nahversorgung hervorgehoben. Einkaufsmöglichkeiten und Bäcker waren längst von der Bildfläche verschwunden, der Bedarf an Obst und Gemüse musste auswärts gedeckt werden. Für ländlich geprägte Orte seien Einrichtungen wie der Hochstädter Dorfladen mehr als eine Alternative, war sich die Runde einig“.

Das Bild zeigt (von l.nach r.) Rolf Müller, Ralph Stühling, Marius Schmidt, Karin Hartmann und Jürgen Kaltwasser

 
 

 

 

Jusos Bergstraße